Aktuelles 

Einblick in unsere Kantine

Jo, unser Küchenchef ist für die gute Laune im Hause zuständig. Gemeinsam mit seinem Team sorgt er dafür, dass die Mitarbeitenden der Stiftung St. Jakob jeden Tag etwas Feines zum Zmittag serviert erhalten.

Für Jo war schon als kleines Kind klar, dass er Koch werden möchte. Als er in der Schule den Auftrag erhalten hatte, seinen zukünftigen Beruf zu zeichnen, hatte er ein Bild eines Koches gemalt. Somit war alles klar. Als Jugendlicher absolvierte er seine Ausbildung mit viel Leidenschaft als Koch und leitet heute als Team- und Küchenchef unsere Kantine. Gemeinsam mit seinem 11-köpfigen Team startet er bereits am frühen Morgen mit der Produktion unserer Lassi-Getränke, welche in unserer Kantine, sowie in unseren Filialen angeboten werden.

Ebenfalls werden am Morgen die Mittagsmenüs für die Filialen Viadukt und Kanzlei zubereitet und gekocht, damit diese frisch in den Filialen verteilt werden können.

Sobald die gesamten Filial-Bestellungen erledigt sind, beginnt das Team mit der Zubereitung der Mittagsmenüs für die Kantine. Dabei achtet Jo sehr darauf, dass die Menüs abwechslungsreich sind und von verschiedenen Kulturen kommen. So bleibt es spannend und das Team darf jeden Tag ein neues Gericht mit unterschiedlichen Zutaten vorbereiten. Dabei spielt das Zeitmanagement eine grosse Rolle. Jo erzählt, dass die Organisation einen sehr grossen Stellenwert hat, da es wichtig ist, dass die Mittagsmenüs rechtzeitig für die Mitarbeitenden bereit stehen.

Nach der Mittagszeit wird in der Kantine alles aufgeräumt und gereinigt.

Am Nachmittag werden jeweils unsere verschiedenen Haustees hergestellt und direkt in einzelne Flaschen abgefüllt und etikettiert.

Jo legt grossen Wert auf einen guten Teamgeist. Er schätzt die tolle Zusammenarbeit mit seinem Team sehr. Seit dem 16. August hat sein Team sogar neuen Zuwachs bekommen Luwam, die erste Auszubildende, welche in unserer Kantine die pRA Ausbildung absolvieren darf. Sie arbeitet sehr flink und geschickt, berichtet Jo.

Rezept von Jo:

Mango Lassi für 5 Portionen:

300g Mangomark

450g Joghurt

300ml Wasser

25g Zucker

Alle Zutaten zusammen mit dem Mixer mischen und kühl geniessen.

Joe

Solaranlage

Auf dem Weg zu noch mehr Nachhaltigkeit haben wir neben unserem Minergie Haus und der ersten Minergie Bäckerei in Europa auf dem Dach eine Photovoltaik Anlage der neusten Generation installiert. Ab Juli werden wir mit ca. 140m2 Modulfläche knapp 26'000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen können.

Dieser Strom wir direkt in unseren Betrieb eingespeist und so zu 100% als Eigenverbrauch genutzt.

Der so produzierte Strom entspricht etwa dem Jahresbedarf von ca. 10 Wohnungen (4Zi.) oder ca. 7 Einfamilienhäusern (5Zi.) oder würde für eine Fahrt mit einem Elektroauto für ca. 175'000 Km reichen.

Wir freuen uns sehr, damit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und der Nachhaltigkeit beizutragen.

Solaranlage

Gründerin

Marie Bürkli (1864-1927), Nichte des Stadtingenieurs Arnold Bürkli (1833-1894), gehörte zu den innovativsten und tatkräftigsten Förderinnen der Eigenständigkeit und Emanzipation blinder Frauen und Männer. Ursprünglich Kindergärtnerin, gründete sie 1902 in ihrem Eltern-haus an der Sihlfeldstrasse 8 ein Arbeitsheim für blinde Frauen, drei Jahre später an der St. Jakobstrasse eine Werkstätte für blinde Männer. Damit wollte sie blinden Menschen eine feste Tageseinrichtung geben, ihnen berufliche Perspektiven eröffnen und ihnen mit verschiedenen Arbeiten einen sicheren Verdienst verschaffen. Nach und nach wurden dort auch andere, auf dem Arbeitsmarkt schwierig zu vermittelnde, Personen aufgenommen. Aus den Gründungen Marie Bürklis ging nicht nur die St.-Jakob-Stiftung hervor, sondern auch das Blindenheim Dankesberg, die Genossenschaft Blinden-Leuchtturm Zürich und schliesslich die Stiftung Mühlehalde mit dem gleichnamigen Alters-Wohnheim für Sehbehinderte an der Witikonerstrasse.

Die Stiftung St. Jakob bezog dieses Frühjahr das Gewerbezentrum an der Viaduktstrasse 20. Darin bietet sie über 400 geschützte Arbeitsplätze. Vor dem Gebäude befindet sich ein mit Schirmplatanen bestückter Platz, der sich bereits zum beliebten Treffpunkt im Quartier entwickelt hat. Dieser Platz heisst nun «Marie-Bürkli-Eck».