Wir reparieren und renovieren Sessel, Stühle und Liegen – vorwiegend aus Rattan, Peddigrohr, Weiden, Binsen, Papier- und PVC-Schnur. Geflechte werden farblich abgestimmt. Nebst individueller Fachberatung bieten wir auch Reparaturen und Spezialanfertigungen an. In Zusammenarbeit mit der werkseigenen Schreinerei werden zudem Stühle restauriert.

Betrachtet man die Geschichte der Stiftung St. Jakob, so kommt der Flechterei eine spezielle Rolle zu. Sie war es nämlich, die vor über hundert Jahren an der St. Jakobstrasse als „Werkstätte für blinde Männer“ eröffnet wurde und somit den Grundstein für die gesamte spätere Stiftung legte.

Heute bietet die Flechterei unter der Anleitung von zwei Gruppenleitern rund 30 Mitarbeitenden einen geschützten Arbeitsplatz mit strukturiertem Tagesablauf und sinnstiftender Arbeit.

Wir freuen uns, auch Ihre Klassiker zu restaurieren. Verlangen Sie eine Offerte! Senden Sie Ihre Anfrage (evtl. mit Bild) noch heute an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufen Sie uns an: 044 295 93 31.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: von 8.30 - 11.30 und 13.30 - 16.30 Uhr oder Abholservice.

Zufriedene Kunden seit Generationen.

Viele Kunden kommen schon in der 3. und 4. Generation in die St. Jakob Flechterei. Oft kommt derselbe Gegenstand nach zwei oder drei Jahrzehnten wieder zur Reparatur – Sitzmöbel mit Geflechten, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. 1907 wurde an der St. Jakobstrasse 7 die Werkstätte für blinde Männer eröffnet. Sie konnten als Bürstenbinder und Flechter einer geregelten Arbeit nachgehen. Aufgrund sozialer Not wurden ab 1918 auch Taubstumme und andere Behinderte aufgenommen. Ende der 20er Jahre wurde wegen der billigeren Fabrikware die Tätigkeit auf die Korbherstellung reduziert. Heute werden fast ausschliesslich Reparaturarbeiten bei Geflechten ausgeführt.

franz hohler schriftsteller

„Wenn ein geflochtener Stuhl durchgehockt ist und mich lange genug vorwurfsvoll angeschaut hat, fahre ich mit dem 4er bis zur Haltestelle Dammweg und werde in der Flechterei von einem fröhlichen Flechter mit fröhlichen Gesten begrüsst und lasse meinen Stuhl so lange dort, bis er mich nicht mehr vorwurfsvoll anschaut, sondern vor Glanz und Frische kaum mehr zu erkennen ist...“
Franz Hohler, Schriftsteller,
Zürich-Oerlikon